Diese lustigen Bildchen bzw. die Generierung durch KI kostet im Schnitt eine 1/2-Handyladung Energie!
Die Gründe für den riesigen Appetit von KI auf Strom werden offensichtlich, wenn man das neue KI-Rechenzentrum von Elon Musks xAI betrachtet. Es verwendet 100.000 Spezialchips, jeder benötigt so viel Saft wie ein Backofen! Stellt euch vor, wie viel Pizza man damit backen könnte!
Laut Ralf Herbrich vom Hasso-Plattner-Institut könnte das Rechenzentrum beim Trainieren eines Modells 70 Megawatt Strom brauchen, genug für 25 Windkrafträder! Das ist mehr als genug, um ein paar E-Scooter mit KI zu betreiben, aber dafür könnte man sicherlich auch andere Anwendungen finden.
Weltweit brauchen Rechenzentren nach Schätzungen von Ralf Herbrich unglaubliche 4-5% des weltweiten Stromverbrauchs! KI-Bilder lassen die Zahlen noch weiter ansteigen - generiert man ein Bild (siehe mein Beispiel), verbraucht das so viel Saft wie eine halbe Handyladung.
Vielleicht solltet ihr KI-Modelle nicht bei jeder Gelegenheit trainieren - sonst gibt's irgendwann nur noch genügend Strom für ein paar Nachrichten und Selfies auf dem Handy.
Zum Glück gibt es Ansätze, den Stromverbrauch von KI-Methoden zu reduzieren. Vielleicht werden wir bald KI-Modelle haben, die nicht nur effizienter sind, sondern auch noch genauer arbeiten.
Bis dahin müssen wir wohl noch etwas Geduld haben und vielleicht hier und da auf unsere teuren KI-Bilder verzichten?
Ach ja: Wenn man sich Texte und Bilder mit modernen KI-Modellen erstellen lässt, wird ähnlich wie beim KI-Training, extrem viel Strom verbraucht: Das Generieren eines Bildes basierend auf einer Textanfrage verbraucht nach Berechnungen der Experten so viel Energie wie eine halbe Handyladung. Alles andere als nachhaltig!"